Essenzen aus dem HR-Camp: Kurz notiert!

Herzlichen Dank an Alle, die für das erfolgreiche HR-Camp beigetragen haben!

Soeben habe ich einige Fotos des HR-Camp hochgeladen. Es werden noch Weitere in den nächsten Tagen folgen.

Was bleibt, sind interessante Eindrücke, angeregter Austausch & Diskussionen, hilfreiches Feedback, Ideen, viele Fragen der TeilnehmerInnen untereinander, etc.

Einige Rückmeldungen & Beobachtungen habe ich zusammen tragen können. Ich zitiere sie hier – es geht mir weniger darum, ein allgemein gültiges Bild zu skizzieren, sondern eher darum eine „Eindrucks-Wolke“ wiedergeben:

  •  „…die Verbindung zwischen Agilität und Organisationsveränderung muss anscheinend aktiv an HR herangetragen werden…;… wenn man HR-MitarbeiterInnen nach einer Verbindung zwischen HR und IT befragt, wird vielfach lediglich Online-Recruiting genannt…“
  • Zum Thema Wie geht es eigentlich unseren Scrum-Teams?:
    „..betriebliche Gesundheitsförderung und insbesondere Verhältnis- statt Verhaltensprävention schien kein großes Thema zu sein…“
  • Zum Thema HR als Unterstützter für die Einführung von Agilität:
    „…eine HR-Mitarbeiterin sagte, dass im Personalbereich vornehmlich Mitarbeiter mit Stärken im administrativen Bereich eingestellt werden. Gemeint war damit, dass das pro-aktive Gestalten der Arbeitsbedingungen nicht im Fokus von HR ist….;…”HR scheint sich eher als Service-Abteilung zu sehen, die reaktiv auf Anfrage unterstützt…”
  • Zum Thema Software Craftsmanship (dt.: Software Handwerkskunst)
    “…war für die allermeisten Besucher der Session „Was erwarten Software Craftsmen von einem Arbeitgeber bzw. wie können Arbeitgeber für Software Craftsmen attraktiv werden?“ völlig neu. Daher hat oose-Berater Stephan Roth zunächst erläutert, was sich hinter diesem Begriff verbirgt, warum die Software-Craftsmanship-Bewegung entstanden ist, und was das Mindset dieser besonderen Entwickler ausmacht.  In der sich anschließenden Diskussion ging es um die Bedürfnisse und Anforderungen, die leidenschaftliche und professionelle Softwareentwickler, die ihren Beruf lieben und als Berufung sehen, an ihren Arbeitsplatz haben. Dabei wurde auch ein Blick auf eine reale Stellenanzeige im Internet geworfen, die gezielt nach Software Craftsman sucht. Der signifikante Unterschied zu den klassischen Stellenanzeigen für Softwareentwickler, mit denen zumeist nur der durchschnittliche Massenmarkt adressiert wird, führte doch zu einigem Erstaunen in der Runde….”
  • Zum Thema Stärkenorientiertes Coaching für Mitarbeiter und Kollegen:
    “…ich konnte an mir selbst erleben, wie viel Energie durch diese Art der Herangehensweise freigesetzt wird.  Eine tolle Coachingtechnik – nicht nur für Führungskräfte.  Danke dafür Timm…”

Weitere lose Rückmeldungen:

  • „…please rename HR into Personalführung …“
  • „…die Frage, warum HR den Changeprozess nicht aufgreift und mitgestaltet, der durch agile Methoden in Unternehmen oft ausgelöst wird, konnte von den PersonalerInnen nicht beantwortet werden…“
  • „…selbstorganisierte Teams, die bisher ohne HR auskamen, antworteten auf die Frage: Wie organisiert Ihr die konkrete Personalentwicklung? Bislang noch nicht, wir verhalten uns wie ein gewachsenes System…“
  • „…wie können best practices aus den Wertvorstellungen agiler Arbeitsweisen und klassischem HR zu etwas wirklich Coolem verbunden werden..?“

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